KAtegoriearchiv für ‘Allgemein’

ARD, ZDF, die Verlage und das Internet – Eine (un)endliche Geschichte?

Sonntag, 12. Februar 2012

Auch wenn mit den Diskussionen um ACTA und Hinterbänkler, die dem Internet den Krieg erklären, gerade eigentlich genug Stoff liefern um sich aufzuregen, treibt mich etwas anderes viel mehr auf die Palme. Der seit Jahren andauernde Streit zwischen der ARD und ZDF auf der einen Seite und den Zeitungsverlagen auf der anderen Seite.

Ende 2010 hat dieser Streit mit dem Launch der tagesschau-App einen neuen Höhepunkt erreicht. Es ging vor Gericht wo man den beiden Streithähnen empfahl sich doch bitte außergerichtlich zu einigen. (DWDL.de 13.10.11) Diese Einigung soll nun laut einem taz Bericht näher gerückt sein. Stark vereinfacht gesagt, sollen sich ARD und ZDF auf Audio und Video beschränken (mit ein wenig beitragsbezogenem Textwerk) und die Verleger beschränken sich im Gegenzug auf ihr “Kerngeschäft” Text und Foto. Gleichzeitig sollen sie ein Lokalmonopol erhalten (DWDL.de 30.01.12)

All das, damit die Zeitungsverlage überleben.
Wenn ich sowas lese, könnte ich die Wände hochgehen. Die gleiche Begründung hat uns die massenhafte Depublizierung von Inhalten beschert mit Fristenregelungen, die fast keiner versteht. Auch möchte man damit ein Leistungsschutzrecht durchsetzen, was leider in meinem eigenen politischen Laden immer noch auf zu viele offene Ohren stößt.
Aber wird das alles die Verlage retten? Ich meine nein!

Das Problem sind nicht die Angebote der Öffentlich-rechtlichen, das Problem sind die Verlage selber. Man muss die Angebote an den Markt anpassen und nicht versuchen den Markt an das eigene Angebot anzupassen. Im klassischen Printumfeld gibt es einen überschaubaren Markt. Während man in der Großstadt meistens die Wahl zwischen einer Handvoll Tageszeitungen hat, gibt es auf dem Land oftmals nur eine Lokalzeitung. Und die bestehen auch immer mehr aus dpa-Meldungen und abgedruckten Pressemitteilungen. Aber man hat ja keine Wahl.
Wenn wir uns nun im Netz umschauen, dort gibt es hunderte Seiten, auf denen man die aktuellen dpa-Meldungen finden kann – mehr oder weniger automatisiert. Zusätzlich gibt es immer mehr Angebote von “Bürgerjournalismus” (http://www.myheimat.de/ oder http://www.locally.de/ usw.) auf denen Vereine, Parteien usw. leichter, schneller und umfangreicher ihre Mitteilungen verbreiten können als in der Zeitung.
Dieser neuen Konkurrenz müssen sich die Verlage stellen. Jahrelang haben sie das getan, indem sie ihre Printangebote teilweise eins zu eins kostenlos ins Netz gestellt haben.
Doch in Zeiten in dem immer mehr (vor allem junge) Menschen einen Laptop, samt Breitbandanschluss haben, sinken die Abonnentenzahlen. Verständlich, denn warum soll ich für eine gedruckte Zeitung zahlen, wenn ich die gleichen Meldungen bereits am Vortag kostenlos im Netz lesen konnte.
Die Antwort darauf sind Paywalls, mit Werbung überfrachtete Seiten oder – wie neuerdings im Falle meiner Lokalzeitung der Günzburger Zeitung (gehört zur Augsburger Allgemeinen) – verkrüppelte Artikel. Da wird dann am späten Abend/Nachts ein mehr oder weniger langer Anreißer online gestellt mit dem Hinweis “mehr dazu lesen Sie (morgen) in Ihrer Günzburger Zeitung” (Beispiel)
Und da man private Konkurrenz schwerer los wird, stürzt man sich zusammen mit willigen Politiker zunächst auf ARD/ZDF. Um den “Qualitätsjournalismus” zu retten, da die Verleger sonst Pleite gehen würde. (vgl. DWDL.de 7.11.11)
Aber nicht nur ARD/ZDF sind den Verlegern ein Dorn im Auge. Sondern auch Google. Schließlich tauchen Teile der Artikel als Anreißer in der Suche auf und daneben ist Werbung zu sehen. Und davon bekommen die Verlage kein Cent ab. Welch eine Frechheit! Und auch die Blogger die auf Artikel verlinken zahlen auch nicht! Das soll ein Leistungsschutzrecht nach dem Willen der Verlage ändern. Man liefert (egal ob Blogger oder Google) den Verlagen Traffic (an dem Sie durch Werbung wieder verdienen) und soll dafür zahlen. Irgendwie krank.

Wir leben in einer Marktwirtschaft, wenn man ein Produkt am Markt vorbei produziert, dann geht man zwangsläufig unter. Das muss auch für Zeitungen gelten. Klar Onlinejournalismus ist ein schwieriger Markt in der sich rasend schnell verändert, was auch ich in den letzten zwei Jahren als Onlinechef von afk M94.5 feststellen durfte. Und noch schwerer ist es in diesem Markt Geld zu verdienen. Aber es ist möglich, man muss sich auf das konzentrieren was man kann. DWDL.de beweist dies eindrucksvoll.
Nun Apps als den Heilsbringer (oder im Falle der tagesschau-App den Henker) der Verlagsbranche zu sehen ist schlicht Blödsinn. Die Tageszeitung in ihrer aktuellen Form (und die Verlage dahinter) sind ein Auslaufmodell. Denn wenn ich Aktuelles aus Deutschland und aller Welt wissen will, dann besuche ich Spiegel Online oder tagesschau.de. Lokales bekommt man schneller bei Myheimat oder locally mit. Ob die Zeitung und die Verlage eine neue Rolle im digitalen Zeitalter finden? Man wird es sehen…

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist hingegen kein Auslaufmodell – er ist vielmehr auch ein Modell für die Zukunft – auch im Onlinebereich. Und zum Grundversorgungsauftrag gehört eben auch die Berichterstattung im Internet. In Audio, Video und TEXT. Aber auch nicht uferlos. Der Status Quo ist vom Umfang her (abgesehen vom Depublizierungwahnsinn) eigentlich genau richtig – inklusive Apps. Wo man ARD/ZDF hingegen in die Grenzen weisen muss, ist bei Sportrechten und der Verwaltung – aber das ist ein anderes Thema…

Xen unter Debian Lenny bei OVH

Montag, 3. Januar 2011

Es gibt Situationen im Leben, in denen man gerne einen Server virtualisieren möchte. Sei es weil man bestimmten PHP-CMS nicht über den Weg traut oder weil man mal etwas ausprobieren möchte, ohne gleich das Produktivsystem zu zerschießen.

Da OVH das fertige Xen-Image auf Debianbasis nicht mehr anbietet, musste eine eigene Installation her. Im folgenden eine kleine Anleitung ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Schritt: Basisinstallation + Bootloader tauschen

Das Debian Lenny Standardimage bei OVH kommt mit LILO als Bootloader daher. LILO ist nicht grad dafür bekannt, sich sonderlich gut mit Xen zu verstehen, deswegen müssen wir ihn durch grub ersetzen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Custom Lenny Installation
  2. LILO löschen und grub istallieren

Prinzipiell mag man vielleicht die erste Option bevorzugen, allerdings soll eine komplett eigene Installation bei OVH alles andere als unproblematisch sein, deswegen Variante 2.

Nach der Installation des Lenny Standardimages werfen wir also LILO raus und packen grub auf die Platte(n):

apt-get remove lilo
apt-get install grub
grub-install /dev/sda
grub-install /dev/sdb

Danach einmal den Server rebooten und schauen ob er noch hochfährt.

2. Schritt: Xen installieren

Als nächstes starten wir mit der eigentlichen Installation von Xen. Dazu verwenden wir

apt-get install xen-hypervisor-3.2-1-amd64 xen-linux-system-2.6.26-2-xen-amd64 xen-shel xen-tools xen-utils-3.2-1 xen-utils-common xenstore-utils

Dies sind die zum Zeitpunkt meiner Installation (Ende Dezember 2010) aktuellen Pakete. Die Version des Kernels und von Xen vorher unbedingt mittels

apt-cache search xen

überprüfen!

Damit ist die eigentliche Xen-Installation abgeschlossen. Nun einmal rebooten und dann sollte

uname -a

in etwa das auswerfen

Linux nsxxxxxx.ovh.net 2.6.26-2-xen-amd64 #1 SMP Thu Nov 25 06:39:26 UTC 2010 x86_64 GNU/Linux

3. Schritt: Xen konfigurieren

Läuft Xen, dann steht man vor der Frage, wie viele DomU (VMs) man braucht/haben will. Ich habe jede größere Webseite, sowie die wichtigsten Dienste (Datenbanken, Mail) in eigene VMs gepackt. Die restlichen Joomlas und WordPress-Installationen die noch aufm Server rumflogen wurden ebenfalls in eine VM weggesperrt.

So kommt man sehr schnell auf mehr VMs als man IPs hat. Besonders auf dem Port 80 (HTTP) wirds schneller eng als einem lieb ist. Damit trotzdem alles funktioniert, habe ich mich für eine Kombination aus NAT und nginx entschieden um alles zu verteilen.

In der /etc/xen/xend-config.sxp fügen wir folgende Zeilen hinzu:

(network-script ‘network-nat netdev=eth0′)
(vif-script vif-nat)

netdev=eth0 bezeichnet das Netzwerkinterface, das am Internet hängt. Sollte in 99,9% der Fälle “eth0″ sein. Alle anderen network-scripte und vif-scripte werden auskommentiert.

In der /etc/network/interfaces dann folgende Zeile bei “eth0″ (oder eurem jeweiligen Interface hinzufügen)

up route add -net 10.0.0.0 netmask 255.255.255.0 gw 10.0.0.1

Damit ist die Konfiguration von Xen abgeschlossen. Sollten mehr als vier VMs benötigt werden, müsst ihr noch die folgende Zeile in “/etc/modules” hinzufügen bzw. ändern:

loop max_loop=32

Damit könnt ihr maximal 16 VMs gleichzeitig verwenden. Wieso, weshalb, warum seht ihr später. Danach ist (mal wieder) ein Reboot erforderlich.

4. Schritt: DomU erstellen

Nachdem wir nun alles konfiguriert haben, können wir unsere erste DomU (VM) erstellen. Das geht mit dem folgenden Befehl

xen-create-image –hostname=nginx –size=4Gb –swap=256Mb –ide –ip=10.0.0.2 –netmask=255.255.255.0 –gateway=10.0.0.254 –dir=/xen –memory=128Mb –kernel=/boot/vmlinuz-2.6.26-2-xen-amd64 –initrd=/boot/initrd.img-2.6.26-2-xen-amd64 –debootstrap –dist=lenny –mirror=http://ftp2.de.debian.org/debian/ –arch=amd64 –role=udev –passwd

Damit erstellen wir eine VM mit einer 4 GB Festplatte, 256MB swap, 128MB RAM, der IP 10.0.0.2 und dem Namen nginx.

Ist die VM erstellt und das Root-Passwort gesetzt, müssen noch zwei Einträge an der /etx/xen/nginx.cfg vorgenommen werden. Hier müssen folgende zwei Zeilen hinzugefügt werden, sonst startet die VM nicht korrekt:

extra = “console=hvc0 xencons=tty”
extra = “clocksource=jiffies”

Dann können wir die VM mit

xm create nginx.cfg

hochfahren.

5. Schritt: nginx

Wir verbinden uns per ssh auf die VM mit

ssh root@10.0.0.2

Wir installieren nginx wieder via apt-get:

apt-get install nginx

Anschließend fügen wir in der “/etc/nginx/nginx.conf” im Block http folgende Zeilen ein:

server_names_hash_bucket_size 64;
client_max_body_size 32M;

Die erste Zeile ist dafür da, dass auch längere Domainnamen verarbeitet werden können. Die zweite Zeile legt die maximale Größe eines Requests fest. Wer also mit Dateiuploads via HTTP arbeiten möchte, sollte diesen Wert entsprechend setzen bzw. ggf. vergrößern.

Wenn man später in weiteren VMs Webserver (Apache oder sonstige Geschmacksrichtungen) installiert hat, müssen wir die Request auch irgendwie dahin bekommen. Dafür erstellen wir in “/etc/nginx/sites-enabled/” eine neue Datei, die sinnigerweise genauso heißt, wie die Ziel VM, mit folgendem Inhalt:

server {

listen 80;
server_name *.moorhuhnworld.de *.moorhuhn-world.de *.moorhuhnforum.de *.moorhuhn-forum.de;

location / {
proxy_set_header X-Real-IP $remote_addr;
proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
proxy_pass http://10.0.0.10/;
proxy_pass_request_body on;
proxy_set_header HOST $host;
}
location ~ /\. {
deny all;
}
}

Anschließend dann nginx mit

/etc/init.d/nginx restart

neustarten und die VM mit “exit” verlassen.

Damit nun nginx die Request auch verteilen kann, müssen wir den Port 80 auch an die nginx VM weiterleiten:

iptables -A PREROUTING -t nat -p tcp -i eth0 –dport 80 -j DNAT -d <deine Server IP> –to 10.0.0.2:80

Achtung! Nach jedem Neustart verschwindet die Weiterleitung wieder, also am besten per Cronjob nach jedem Boot ausführen!

Aktuell habe ich noch ein Problem mit der DNS Auflösung zwischen einzelnen VMs, sobald ich das habe, werde ich diesen Eintrag entsprechend ändern.

Freue mich jederzeit über Verbesserungen, Anregungen usw.

Drei Monate zurück im Sauerstoffnetz – Ein Fazit

Donnerstag, 11. November 2010

Nachdem ich nun mehr oder weniger ausgiebig in jedem deutschen Mobilfunknetz unterwegs war, bin ich vor drei Monaten wieder dahin zurückgekehrt, was mal als Viag Interkom angefangen hat: o2
Nach zwei Jahren voller Vodafone Funklöchern (v.a. Gundremmingen, was laut Hotline angeblich HSDPA haben soll, aber in Realität nicht mal GSM hat, außer man steht aufm Dach(!)) ist es wieder schön ein stabiles und vor allem schnelles Netz zu haben.
Bis auf Tiefgaragen und Teile der U-Bahn habe ich bisher überall Netz gehabt.

Der Wechsel von Vodafone zu o2 gestaltete sich allerdings schwierig. Vodafone versuchte mich über mehrere Monate mit Super-Sonderangeboten (jeder Neukunde hätte 10 Euro weniger im Monat zahlen müssen) zu halten und zum Schluss nervten die Anrufe der Hotline regelrecht, aber das kommt halt davon, wenn man sieben (!) Monate vor Vertragsablauf kündigt.
Als dann endlich der Portierungstermin gekommen war, zeigte sich aber, dass auch o2 (bzw. die Systeme) nicht unfehlbar sind. Irgendwas in der Kombination von Portierung, Aktivierung einer 3. SIM und Wechselangebot (nur Daten bis zur Portierung) hat das System geschossen, sodass ich drei Tage auf die Aktivierung der Sprachdienste warten musste.
Aber so hatte ich Gelegenheit die (Geschäftskunden) Hotline ausgiebigst zu nerven testen. Ich habe selten eine so freundliche Hotline erlebt. Und nein das ist keine Ironie, sondern ernst gemeint.

Alles in allem muss ich sagen, bin ich froh wieder “zu Hause” zu sein. Nicht zuletzt, weil ich auf der gamescom noch mit 3MBit/s mobil surfen konnte, während das T-Mobile Netz gleichzeitig komplett zusammenbrach. So rein nebenbei spare ich bei meinem Telefonverhalten durch den Tarif (o2 on Upgrade) auf die Laufzeit von zwei Jahren rund 800 Euro gegenüber T-Mobile und Vodafone – und das trotz freiem und unsubventioniertem iPhone.

Einzige Kritikpunkte: Der UMTS-Indoor-Empfang könnte besser sein und die Online Services mögen mich nicht (“Es ist ein interner Server Fehler aufgetreten.” -.-)

UPDATE: Die Online-Services können laut @o2business keine Business Tarife. Ist verschmerzbar…

Spielen geht immer: Die gamescom 2010

Sonntag, 22. August 2010

Es war alles so schön geplant: Zusammen mit M94.5 Kollege Moritz Kienast sollte es am Mittwoch zur gamescom gehen um dort dann bis Samstag Beiträge und Videos zu produzieren. Aber es sollte alles anders kommen…

Tag 1 – Die vollkommen verkorkste Anfahrt

Nachdem wir die Abfahrt aus Kopfschmerzgründen um 2 1/2 Stunden nach hinten verschieben mussten, erwischten wir auf der A8 (wollte über Stuttgart fahren, obwohl das Navi mir Nürnberg vorschlug) den Rückstau eines Geisterfahrerunfalls kurz hinterm Kreuz Ulm/Elchingen, nach Umfahrung über A7 und A6, vielen weiteren Baustellen kamen wir nach insgesamt fast neun Stunden kurz nach 16 Uhr am Kölner Messe an (über fünf Stunden später als geplant).

Am ersten Tag blieb nicht mehr viel mehr über als ein kurzer Überblick über die Messe, der Live-Call nach München und ein Spielchen mit Sonys Playstation Move.

Tag 2 – Beitragsstress und Charles Martinet

Am Donnerstag galt es dann O-Töne einzusammeln für die Beiträge einzusammeln und den Trend Beitrag zu produzieren. Beim Abstecher zum Nintendo-Stand um die Mario Aktion zu beobachten hatten wir dann die Gelegenheit ganz kurz Charles Martinet (“It’s a me – Mario!”) zu treffen. Das Ergebnis sind zwei Station IDs für M94.5.

Ansonsten haben wir weiter Playstation Move und auch erstmal Microsofts XBox Kinect getestet. Fazit: Kinect ist einfach nur geil.

Tag 3 – Ton ist (eigentlich) unser Spezialgebiet

Am Freitag (Vor)mittag haben wir dann erstmal den Jugendschutz-Beitrag produziert, ehe wir am frühen Nachmittag Richtung Messe aufgebrochen sind. Dort haben wir dann die Moderationen für unser gamescom Video aufgezeichnet. Was aber dabei rauskommt, wenn zwei Radiomenschen die Arbeit von drei Fernsehleuten machen wollen, haben wir dann am Abend gesehen: Ein Stecker der sich in einer Buchse dreht, produziert Störungen. Folge: Alle Mods unbrauchbar

Grund dafür war, dass die Kamera wegen eines nicht vorhandenen Weitwinkels gute 3 Meter wegstehen musste und das Kabel des Mikros eben jene Länge hat. Da sich dieses Problem mit unseren Mitteln (also ohne Kameramann) nicht sinnvoll beseitigen lies, gibts halt kein Video.
Klar hätte man hier auch schneiden können, aber dann wäre es qualitativ auf diesem Niveau und da haben wir dann doch höhere Ansprüche.

Tag 4 – Kurzes Treffen und Rückfahrt

Am Samstag stand dann nur noch ein kurzes Treffen mit Mitgliedern aus der Moorhuhn World auf dem Programm und dann ging es in etwas mehr als 5 1/2 Stunden zurück nach München.

Fazit

Kinect ist geil. Messe war wieder super organisiert. Viele Freaks auf der Messe, da bin ich froh kein Hardcore-Gamer zu sein…

Veränderungen

Freitag, 12. März 2010

Wer mich bei twitter verfolgt, der hat in der Vergangenheit ja schon öfter gelesen, dass bei mir unbequeme Entscheidungen anstanden. Aber ich habe diese, ebenso wie diesen Blogeintrag über Monate vor mir her geschoben. Aber die Entscheidungen sind gefallen – endlich.

1. Das waren die M94.5 Nachrichten. Die Zeit …

Von allen Entscheidungen ist diese mir mit Abstand am schwersten gefallen. Meine netten Kollegen und Freunde im Sender haben mir die Entscheidung alles andere als leicht gemacht. Ich hatte ursprünglich vor für mindestens ein Semester komplett auszusteigen, aber unter Strich bleibe ich dem Sender im Online-Ressort zum Aufbau der neuen Homepage erhalten.

Mit den Nachrichten habe ich (vorerst) abgeschlossen.

Und warum? Im nächsten Semester habe ich durch einen sehr ambitionierten Stundenplan recht viel für die Uni zu tun.

2. Umorientierung

Derzeit verdiene ich ja vor allem mit Homepages mein Geld. Mittelfrisitg möchte ich mich hier aus organisatorischen, technischen und vor allem juristischen Gründen auf Softwareentwicklung konzentrieren. Mehr möchte ich dazu allerdings nicht sagen, außer dass die Entwicklerlizenz für iPhone schon geshoppt ist. Habe da schon das ein oder andere nette Projekt im Hirn.

3. Bye Bye

Ein ehemaliges Projekt von mir wird demnächst sterben. Irgendwie komisch, obwohl ich seit vielen Jahren nicht mehr dabei bin, hab ich leicht sentimentale Gefühle…

Filmkritik: Up in the Air

Samstag, 20. Februar 2010

Nachdem ich ja fleißiger Hörer der Medien-KuH bin und in der letzten Folge der neue Streifen von George Clooney “Up in the Air” ziemlich gehypt wurde, habe ich mich zusammen mit Christian ins Kino begeben. Hier nun die geforderte Filmkritik:

Kurzinhalt

Der Hauptcharakter Ryan Bingham (George Clooney) feuert für andere Firmen Mitarbeiter, wenn ihre Chefs nicht den Mut dazu haben. Er ist über 300 tage im Jahr unterwegs, weswegen er gerne ungebunden lebt. Sein großes Lebensziel ist es, als siebter Mensch 10 Millionen Prämienmeilen zu erreichen.

Eines Tages bekommt er mit Natalie Keener (Anna Kendrick) eine Kollegin, die frisch von der Uni kommt und die ganze Firma umkrempeln will. Statt die Leute vor Ort zu feuern, will sie dies zukünftig per Videochat machen um Kosten zu sparen.
Da Ryan Angst um seinen Traum und vor allem Angst vor der Sesshaftigkeit hat, nimmt er Natalie mit auf Reisen und zeigt ihr seine Realität.

Während sie immer kaltschnäuziger wird, merkt er, dass ihm doch etwas fehlt…

Trailer

(weiterlesen …)

Da half auch kein Streicheln mehr…

Sonntag, 20. Dezember 2009

Boah, ist das staubig hier… *kröchel*

Wie man vielleicht auf Twitter gelesen hat, kämpfe ich seit gestern Nachmittag mit meiner (zwei Monate alten) Time Capsule. Das Ding hat fürchterlich zu fiepen angefangen und die eingebaute HDD wollte absolut keine Daten des TimeMachine Backups mehr aufnehmen. Stinkt verdächtig nach einer kaputten Festplatte.

Da ich aber ungern zwei Monate Backup verlieren wollte, dachte ich mir, wenn du schon nicht schreiben kannst auf die Platte, dann doch sicher lesen. Also wollte ich das immerhin 145 GB große .sparsebundle auf eine andere Festplatte kopieren. Nach 4 Stunden hing er sich dann aber nach 99,92 GB auf. Da man aber im OSX Finder nicht fortsetzen kann, hab ich mir das .sparsebundle mal genauer angesehen:

Insgesamt knappe 18.000 Dateien (ich nenne es lieber Segmente, da sie immer 8,4 MB groß sind) sind da drin. Ich wollte die fehlenden dann manuell rüberkopieren, hat auch ganz gut funktioniert. Bis auf so knappe 100 Segmente die absolut nicht mehr lesbar sind und beim versuchten Zugriff den ganzen Finder abstürzen lassen. Und das .sparsebundle lässt sich so natürlich nicht mounten. Zwei Monate Backup sind weg.

Hab nun wieder eine alte USB HDD dranhängen, die vor der TimeCapsule meine Backups aufgenommen hat. Netterweise setzt Snow Leopard das alte Backup nahtlos fort, sodass nur schlappe 25 GB kopiert werden mussten, statt des befürchteten kompletten Festplatteninhalts.

Morgen geht’s dann erstmal mit der Time Capsule in die Rosenstraße…

Es geht schon wieder los…

Montag, 13. Juli 2009

Nach fast zwei Jahren Pause, habe ich (mal wieder) beschlossen, dass ich einen eigenen Blog brauche.
Wieso, weshalb, warum? Die ganze Zensursula Debatte hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass man seine Meinung sagt. Nun mag man sagen, dass die 140 Zeichen bei twitter reichen, aber wer mich kennt, der weiß, dass ich zu ausschweifenden Erklärungen neige.

Und so habe ich ihn nun wieder, meinen netten kleinen WordPress Blog. Die Einträge meines letzten WordPress Blogs sind im Zuge diverser Serverumzüge und Rechnerformatierungen irgendwann unterwegs verloren gegangen und so geht es nun wieder bei null los.

Nun genug der Einleitung. Viel Spaß mit dem Leben eines nicht ganz normalen Informatikstudenten!

An einigen Ecken ist der Blog noch eine Baustelle, aber das wird noch :)